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Vorwort |
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Afrikanische Kultur |

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Über die Probleme von Afrika wurde viel gesprochen, gesagt und geschrieben, aber die Lösungen und Rezepte, die bis heute präsentiert und eingesetzt wurden, waren oder sind meistens von kurzer Dauer oder besser gesagt, Scheinlösungen. Die politischen Lösungen, die zum Aufstand in einigen Ländern in Afrika geführt haben, gehören zu solchen Lösungen. Ein Beispiel dafür, ist das Mythus Patrick Lumumba, obwohl die Ursachen, die dazu geführt haben und die Gründe dafür, sind ernst und berechtigt, aber das Endergebnis zeigt, dass diese Lösung nicht die tatsächliche Lösung ist. Der Lumumba ist gescheitert aus einem einzigen Grund und dies wäre „Eine Revolution ohne kulturellen Hintergrund, führt zum Chaos und ist zu scheitern verurteilt“. Die Probleme in Afrika egal von welcher Sorte auch immer, ob Armut, Aids und Krankheiten oder Völkermord, Tyrannei, Diktator und so weiter, müssen aus einer anderen Perspektive betrachtet werden und dies wäre aus kulturellem Aspekt mit Hinblick auf die Identität. Wenn man die Identität näher betrachtet, kann man zwei Elemente sehr gut erkennen, nämlich die Kultur und die Geschichte. Die Lösung, die man versucht hier zu beschreiben, ist von kultureller Natur. Man versucht die einfachen Prinzipien zu präsentieren, denn die komplexen Probleme, müssen nicht immer komplexe Lösungen haben. Hierzu muss man drei wichtige Gebote beachten. Das erste Gebot ist, wie oben angedeutet, „zurück zu sich kehren“, zu eigenen Wurzeln und Identität. Das zweite Gebot ist „Regional denken und nicht National!“, das heißt, über die eigenen Stammes- und Landes-Grenzen zu denken, am besten afrikanisch denken! Denn es gibt keine lokale Lösung für Afrika, sondern nur eine Regionale afrikanische Lösung! Erst wenn alle Länder in der Region eine Chance für die Freiheit, Demokratie und Selbstverwirklichung bekommen, gibt es ein wahrhaftigen Frieden und Wohlstand in Afrika. Das dritte wichtige Gebot ist, „Erneuerung statt Reformation“, denn Reformation wird dort eingesetzt, wo vorhandene Rezepte und Handlungen veraltet sind und eine neue Anpassung brauchen, aber für Afrika, wo vieles falsch im Umlauf ist und meistens die Erben der alten Kolonialzeit sind, Reformation hat keinen Sinn, hier braucht man Erneuerungen und vor allem neue Ideen. Ein anderer Aspekt, der berücksichtigt werden muss, ist Gemeinsamkeiten und Kulturzugehörigkeit. Jeder muss sich diese grundlegenden Fragen stellen:
Was wird uns zusammen halten? Was wollen wir miteinander in Afrika erreichen?
Das aller wichtigste hier ist: „Gemeinsamkeiten suchen, kulturelle Gemeinsamkeiten und Wurzeln“. Gemeinsamkeiten und nicht Verfremdungen, das heißt, über Stammes- und Nationalgrenzen zueinander finden und dadurch gemeinsame Idealen, Hoffnungen und Ziele schaffen, denn es gibt nur ein afrikanisches Mutterland! Alles was uns verfremdet und auseinander bringt, abschaffen und vergessen, die alten Kriege, niedrige Rivalitäten, Stammeskämpfe, Konkurrenzkämpfe und so weiter. Ein anderer Begriff für Gemeinsamkeiten ist das Zauberwort „Kulturzugehörigkeit“. Als Kulturzugehörigkeit zählen folgende wichtige Punkte:
1. Afrikanische Sprache 2. Afrikanische Schrift 3. Afrikanischer Kalender 4. Afrikanische Kirche 5. Afrikanische Kunst · Architektur · Malerei · Musik · Tanz 6. Afrikanische Mode (Bekleidung) 7. Afrikanische Speisen und Gerichte 8. Afrikanische Traditionen (Feste, Feiertage, Trauerfeier, Zeremonien, Karneval) 9. Afrikanische Sportarten, Traditioneller Kampfsport, Volksspiele 10. Afrikanisch einheitliche Standarten und wissenschaftliche Normen
In diesem Beitrag werden erstmals, die vier wichtigsten Punkte der Kulturzugehörigkeit, wie die Sprache, die Schrift, der Kalender und die Religion Näher betrachtet. Da diese das Fundament der Kultur und somit die Identität bilden. Die Sprache gehört aus diesem Grund zu den wichtigsten Elementen der Kultur, da mit der Sprache, die man spricht, wird man auch denken! Das heißt, spricht man Afrikanisch, denkt man Afrikanisch! Die Schrift und der Kalender die benutzt werden, zeigen den Kulturkreis an. Schreibt man Arabisch oder Latein, ist ein Hinweis auf Arabischen oder Europäischen Kulturkreis und die Zugehörigkeit. Aus diesem Grund sind einige Länder, die ihr eigenen Weg ausgewählt haben, das heißt für sich entschieden haben, zu welchem Kulturkreis sie angehören möchten, haben als aller erstes ihre Schrift geändert. Zum Beispiel in der Türkei wurde 1928 die arabische Schrift abgeschafft und stattdessen die lateinische Schrift eingeführt. Die Religion ist das größte Element bei der Kulturellen Zugehörigkeit. Ein anderer Aspekt bei der Religion, die man näher untersuchen muss, ist die schöpferische Kraft der Religion. Bei den Völkern, deren Religion seinen natürlichen Lauf hatten, ist diese Kraft in Form von Kunst, Wissenschaft und Frömmigkeit zu erkennen. Hier kann man als Beispiel in Afrika, Äthiopien nennen. In Äthiopien wurden vor über tausend Jahren in Felsen, Kirchen gemeißelt, die eine Pracht besitzen, bei der die Gläubigen dort heute noch der Meinung sind, dass es nicht allein Menschenwerke sind, sondern Gott hat dafür seine Engel zur Hilfe geschickt. In West- und im gesamten Südafrika wurde die Religion Eins zu Eins in der Kolonialzeit übernommen.
Was muss nun gemacht werden, um diese Situation zu ändern?
Als aller erstes muss ein Umdenken-Prozess in den Köpfen jeder einzelner stattfinden, so zusagen eine kulturelle Revolution. Die erwähnten Punkte müssen allmählicher, aber ein beständiger Prozess sein. Das heißt, es muss in den Schulen neben den Landessprachen, die Hoch-Bantu als gemeinsame afrikanische Sprache (geschrieben mit Bantualphabet), unterrichtet werden. Der afrikanische Kalender muss als gemeinsamen Kalender zur Zeitrechnung benutzt werden. Die Afrikanische Kirche (angepasst zu Kultur und Traditionen von Afrika), muss gegründet werden. Vor allem müssen nach Gemeinsamkeiten gesucht und Verfremdungen vermieden werden. Jeder muss die drei wichtigen Prinzipien stets vor Augen haben und dafür sein Beitrag leisten, in welchem Bereich auch immer, ob in der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder im Sport, der Mode und Kunst, mit dem allein und einzigen Ziel „eine Freie afrikanische Werte-Gemeinschaft“ zu erreichen, in dem Freiheit und Demokratie, Achtung und Respekt für Menschenwürde, Menschenrechte, Brüderlichkeit, Wohlstand und vor allem Gerechtigkeit gesichert ist. |